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pte100208024 Medien/Kommunikation, Politik/Recht
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Jugend geht naiv mit Privatsphäre um
Aufklärung über Online-Gefahren als Teil des Lehrplans gefordert

Safer Internet 2010
[Pressefoto anzeigen]
Wien (pte/08.02.2010/13:15) - Jugendliche legen in Bezug auf das Internet zu wenig Gefahrenbewusstsein an den Tag. Obwohl sie Online-Communitys wie Facebook und Co bereits als fixen Bestandteil ihres Alltags verstehen, haben nur die Wenigsten eine Ahnung von den Sicherheitseinstellungen der von ihnen genutzten Plattformen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die Saferinternet.at http://www.saferinternet.at gemeinsam mit dem Institut für Jugendkulturforschung http://www.jugendkultur.at durchgeführt hat und die heute, Montag, anlässlich des morgigen EU-weiten Safer Internet Day 2010 der Öffentlichkeit präsentiert worden ist.

Wie die Untersuchung zeigt, ist den Jugendlichen der Schutz der Privatsphäre zwar wichtig. Was das eigene Wissen bezüglich der notwenigen Sicherheitsvorkehrungen betrifft, gibt es aber durchaus Aufholbedarf. So geben nur 14 Prozent der Befragten im Alter zwischen elf und 19 Jahren an, sich mit den Privatsphäre-Einstellungen auf den von ihnen genutzten Internet-Plattformen auszukennen. Rund 35 Prozent haben dort ein Profil angelegt, das für alle übrigen Community-Mitglieder völlig frei einsehbar ist.

Jugend kann Risiken schwer abschätzen

Den Saferinternet.at-Koordinator Bernhard Jungwirth stimmen die zu Tage geförderten Ergebnisse nachdenklich. "Die Jugend ist sehr naiv, was den Umgang mit der Privatsphäre im Internet betrifft. Oft ist ihnen nicht bewusst, wie offen all ihre Einträge oder Fotos bei Facebook und Co zugänglich sind", so der Jugendschutzexperte. Hier sei definitiv bessere Aufklärung notwendig, damit die Nutzer in der Lage sind, ihre Privatsphäre wirksam zu schützen.

"Jugendliche können oft schwer einschätzen, welche Inhalte ihnen später einmal zum Verhängnis werden können. Genau hier setzt Saferinternet an, indem wir gezielt daran arbeiten, das Bewusstsein zu schärfen, welche Informationen im Netz nichts verloren haben", betont Jungwirth. In diesem Zusammenhang seien aber nicht nur die jungen User selbst, sondern auch die Eltern und Lehrer gefordert. "Wir fordern, dass diese Thematik endlich in den Lehrplänen Einzug hält", ergänzt Jungwirth.

Unangenehme Spätfolgen

Dass das mangelnde Gefahrenbewusstsein in späterer Folge zu unangenehmen Erfahrungen der jungen User führt, beweisen die Studienresultate. So geben 34 Prozent der Befragten an, dass Freunde in Communitys schon einmal beschimpft worden sind. Rund 23 Prozent wurden "blöd angemacht" oder haben erlebt, dass Unwahrheiten über sie verbreitet wurden. Jeder Fünfte hat bereits zumindest einmal Fotos von sich im Web entdeckt, deren Veröffentlichung ihm unangenehm ist. Weitere zwölf Prozent haben bereits Nacktfotos geschickt bekommen.

Schulpaket ab sofort gratis im Netz

Um die Schulen bei ihrer Aufklärungsarbeit zu unterstützen, wurde ein neues Saferinteret-Schulpaket mit dem Titel "Schutz der Privatsphäre" herausgegeben. Entwickelt wurden die Unterrichtmaterialien auf Initiative von Saferinteret.at, Microsoft Österreich und erfahrenen Lehrenden in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt und der Datenschutzkommission. Interessierten steht das Paket ab sofort unter http://www.saferinternet.at/broschuerenservice kostenlos zum Download zur Verfügung.

Weitere Pressefotos zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.fotodienst.at/browse.mc?album_id=3058 zum Download. (Ende)



Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Markus Steiner
email: steiner@pressetext.com
Tel. +43-1-81140-317

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